Gruppen

Gartengruppe

Wir haben uns in der Gartengruppe der Bürgerinitiative zusammengefunden, weil wir den sterilen Gärten der Baumarktprospekte nichts abgewinnen können. Wir haben Spaß daran, Gemüse und Obst anzubauen und verzichten dabei auf all die Mittelchen, die angeblich die Arbeit so leicht machen und den Erfolg garantieren. Vielmehr versuchen wir genau das zu nutzen, was die Natur selbst uns anbietet. Wir sind ein lernendes Team mit vielen Ideen, unterschiedlichen Vorstellungen und verschiedenen Arbeitsweisen. Für uns steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Zurzeit erproben wir den Kräuter- und Gemüseanbau in unserem kleinen Experimentiergarten. Wer sich auch mal die Finger schmutzig machen möchte und auf die eigene Ernte freuen kann, der ist bei uns richtig. Weitere Informationen gibt es unter gartengruppe@bi-flotwedel.de

Filmgruppe

„Filme der Hoffnung“ – So der Titel unserer Reihe, in der wir Filme über das Leben, die Natur, die Umwelt, Landwirtschaft und Menschen zeigen. Diese Filme liefern selten Antworten, stellen aber die wichtigen Fragen. Seit 2016 zeigen wir jährlich zwei Staffeln mit je drei oder vier Filmen. Hin und wieder ergänzen wir die Themen durch andere Veranstaltungen wie z.B. Exkursionen. Spielort ist der Saal in der Gaststätte Mühlengrund in Wienhausen, der ein einzigartiges Ambiente bietet.

2016: Der Bauer und sein Prinz-Voices of transition-Ehrfurcht vor dem Leben-Der Bauer, der das Gras wachsen hört-Der Bauer mit den Regenwürmern-Tomorrow 2017: Die Strategie der krummen Gurken-10 Milliarden-Aus der Kraft der Sonne-Hope for all-Bauer unser-Code of survival-Wild plants 2018: Food fight-Food, Inc.-Das System Milch-Immer noch eine unbequeme Wahrheit-Zeit für Utopien 2019: Das Wunder von Mals-Klasse statt Masse-Unser Saatgut-Die Wiese-Erde-Unsere große kleine Farm

Klimagruppe

Der Weltklimarat (IPCC) hat in seiner letzten Veröffentlichung im Oktober 2018 „Rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft“ gefordert, um die Erderwärmung zu begrenzen. Dieser „Weckruf“ darf nicht verhallen.

Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Politiker*innen es schon richten werden, Manager*innen das Gemeinwohl über den Firmenprofit stellen, Landwirt*innen aus Respekt vor unserern natürlichen Lebensgrundlagen freiwillig auf ökologischen Landbau umstellen oder die technische Entwicklung die Probleme lösen wird.

Die Klimaerhitzung offenbart eine tiefere Krise unserer Lebensweise, unserer Werte und unseres Glaubens. Kurz: wir müssen unsere Haltung zum Leben, unsere Antworten auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens, unser Verhältnis zu den Pflanzen, den Tieren und fremden Menschen überdenken. Wir brauchen eine ökologisch-soziale Wende! Wir alle müssen uns mit den Auswirkungen unseres Lebensstils auf die Erderwärmung befassen und nach Alternativen suchen. Nur bei einem entsprechenden Verständnis und Bereitschaft der Bürger und Bürgerinnen werden die notwendigen politischen Entscheidungen getroffen werden! So kann gemeinsam die drohende Apokalypse einer Erderhitzung einigermaßen sicher verhindert werden.